Warum die Selbstständigkeit für Scannerpersönlichkeiten oft die Lösung ist

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  • Wusstest du nach der Schule nicht, für welchen Beruf du dich entscheiden sollst? Auch auf ein Berufsfeld eingrenzen konntest du dich nicht wirklich?
  • Hast du dann im Laufe der Jahre mehrere Aus- und Fortbildungen gemacht? Die Arbeitsstelle und den Job häufig gewechselt? Weil du immer auf der Suche nach einer erfüllenden Tätigkeit warst – und es noch bist – und dir schon lange wünschst, endlich anzukommen?
  • Auf deinem langen Weg ist dein Selbstwert oft auf der Strecke geblieben – zumindest, was das Berufliche angeht – weil du scheinbar nicht in das gesellschaftliche Bild von Arbeit passt? Weil dein bunter Lebenslauf, deine vielen Interessen und wechselnden Tätigkeiten oft als sprunghaft angesehen werden und du dich nicht verstanden fühlst?
  • Verstehst du dich oft selbst nicht und denkst, dass du irgendwie falsch bist? Wenn du dich hier wiederfindest, dann bist du vermutlich eine Scannerpersönlichkeit! Und genau richtig, so wie du bist!

Was sind Scannerpersönlichkeiten?

Scannerpersönlichkeiten sind neugierige Menschen, die sich für viele – nicht immer zusammenhängende Themen – interessieren, die sich in mehreren Bereichen wohlfühlen und sich dauerhaft schwer auf eine Sache festlegen können. Andere Begriffe zur Beschreibung sind Vielinteressierte, Vielbegabte, Tausendsassa, bunte Zebras, Renaissance Souls und Generalisten!

Das macht eine:n Scanner:in vor allem aus:

  • lernt schnell und gerne
  • begreift übergeordnete Zusammenhänge
  • hat viele Interessen
  • kennt sich in vielen Bereichen aus
  • ist neugierig und offen
  • ist begeisterungsfähig
  • will sich weiterentwickeln
  • ist ein guter Autodidakt
  • erkennt schnell Optimierungspotenzial
  • ist kreativ

Natürlich sind nicht alle Scannerpersönlichkeiten gleich. Die deutlichste Gemeinsamkeit ist, dass Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln für sie elementar wichtig ist, dass sie viele Interessen haben und Abwechslung brauchen. Sich auf eine Sache für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte festzulegen, fühlt sich für sie beklemmend an.

Ganz im Gegenteil zu den Tieftauchern. Diese tauchen – wie der Name bereits vermuten lässt – tief in ein Thema ab und haben Freude daran, immer mehr darüber zu erfahren und zu lernen. Sie bleiben sehr lange – oft ein Leben lang – bei diesem einen (beruflichen) Thema und werden echte Spezialisten auf ihrem Gebiet. Allerdings gibt es auch Scanner, die tief in ein oder mehrere Themen eintauchen, wenn sie ihr Ding gefunden haben.

Es handelt sich bei den Begriffen Scannerpersönlichkeit und Tieftaucher übrigens um Begriffe, die die US-Amerikanerin Barabara Sher in den 1970er-Jahren geprägt hat.

Warum Scannerpersönlichkeiten in der Festanstellung oft nicht glücklich sind

Diese Vielinteressierten sind auf dem klassischen Arbeitsmarkt oft nicht glücklich. Entweder passen sie sich an und bleiben Jahre oder jahrzehntelang in einem Job, weil sie sich dazugehörig fühlen möchten. Alte Prägungen und gesellschaftliche Normen bringen sie dazu, unbewusst gegen die eigene Natur zu handeln, aus Angst, abgelehnt zu werden oder sich Karrierechancen zu verbauen. Gut fühlen sich sich dabei nicht.

Oder sie wechseln häufig den Arbeitsplatz und die Tätigkeit, um ihr starkes Bedürfnis nach Abwechslung zu erfüllen. Das fühlt sich einerseits besser an, weil so ein Teil der Persönlichkeit gelebt werden kann, andererseits hat diese ständige Veränderung auch seine Schattenseiten. Sie gehen oft neue Wege und kommen gefühlt trotzdem nicht richtig weiter.

Autodidaktisch erworbenes Wissen, die schnelle Auffassungsgabe und die vielfältigen Stärken können ohne Zertifikate schwer belegt werden. So bekommen Scannerpersönlichkeiten oft nicht die Jobs, die sie interessieren und in die sie sich schnell und gut einarbeiten würden. So bleiben sie immer im Anfängerstatus. Auch das ist gegen die Natur, denn der Scanner will wachsen und sich entwickeln. Er weiß, dass er zu viel mehr fähig ist und dass viel mehr Potenzial in ihm steckt, als er zeigen kann. So ist der Scanner oft am Rande des Boreout. Und die Verzweiflung wird immer größer.

Die Lösung für viele Vielinteressierte

Wenn du schon lange im falschen Job festhängst oder von einer Anstellung zur anderen wechselst und dein Glück bisher nicht gefunden hast, könnte der Weg in die Selbstständigkeit für dich die Lösung sein.

Business bedeutet Wachstum, Selbstbestimmung und Entwicklung. Wichtige Aspekte, die deiner Persönlichkeit entsprechen. Du kannst alles nach deinen Vorstellungen und passend zu dir und deinen Lebensumständen gestalten. Und wenn du wieder eine Veränderung brauchst, kannst du dein Angebot verändern oder erweitern und musst dich nicht wieder auf die Suche nach einer neuen Stelle begeben.

(Auch wenn viele Scannerpersönlichkeiten ihre Erfüllung in der Selbstständigkeit finden, ist sie keine Pauschallösung für alle. Prüfe auch hier, ob es der Weg ist, der zu dir passt. Dieser Artikel kann für dich auch interessant sein.)

Bereits bei der Planung deines Businessaufbaus kannst du dich auf verschiedenen Gebieten austoben und – ganz nach deinem Geschmack – viel Neues lernen: Geschäftsmodelle, Website-Gestaltung, Steuern, Buchhaltung, Design, Marketing und Netzwerken – um nur einige Bereiche zu nennen. Und keine Sorge: Alles, was dir nicht so sehr liegt, kannst du auslagern. Suche dir Unterstützung auf deinem Weg, damit es leichter geht.

Und bevor du startest: Baue dir ein stabiles Fundament. Schau nach innen und finde heraus, was wirklich zu dir passt und dich erfüllt. Ich halte diese Basisarbeit für so wichtig, denn darauf baut alles andere auf. Wenn du weitere Inspirationen zum Thema Businessaufbau haben möchtest, schau dich gerne hier um.

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Warum die Selbstständigkeit für Scannerpersönlichkeiten oft die Lösung ist

Wenn du dir noch unsicher bist, buche dir gerne einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch. Wir schauen, wo du stehst, wo du hinwillst und ob ich die richtige Begleitung für dich auf deinem Weg sein kann. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

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