Warum die Selbständigkeit für Scannerpersönlichkeiten oft die Lösung ist

Wusstest du nach der Schule nicht, für welchen Beruf du dich entscheiden sollst? Auch auf ein Berufsfeld eingrenzen konntest du dich nicht wirklich? Hast du dann im Laufe der Jahre mehrere Aus- und Fortbildungen gemacht? Die Arbeitsstelle und den Job häufig gewechselt? Weil du immer auf der Suche nach einer erfüllenden Tätigkeit warst – und … Weiterlesen …

Wie ich wurde, was ich heute bin: Mein Weg zu meiner Berufung und zum Berufungscoach

Eins vorab: Es war ein langer und oft frustrierender Weg. Im Nachhinein kann ich sagen: Er hat sich gelohnt. Aber jetzt von vorne:

 

1982

Meine erste Begegnung mit der Frage „Was willst du werden?“ habe ich in der ersten Klasse. Wir sollen ein Bild von dem malen, was wir später einmal beruflich machen wollen. Ich male mich als Eisdielenbesitzerin. Ich liebe Eis. Gutes selbstgemachtes Eis aus der Eisdiele. Und so denke ich, ist es eine tolle Idee, Eisdielenbesitzerin zu werden, weil ich dann den ganzen Tag gratis Eis essen kann. Als ich dann realisiere, dass die Rechnung nicht aufgeht, ist es aus mit dem Traum.

😉

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Was Introversion nicht ist – und was sich wirklich dahinter verbirgt

Nach 30 Minuten Vorstellungsgespräch, in dem ich schon einiges erzählt hatte, kam folgende Frage: „Wie bringen Sie sich in ein Team ein, wenn Sie neu sind?“

Meine Antwort: „In meiner Natur liegt es, erst einmal zu beobachten, mir ein Bild zu verschaffen und mich dann mit Ideen und meiner Meinung einzubringen. Ich bin eine introvertierte Person….“

Weiter kam ich an der Stelle mit meinen Ausführungen nicht, da der Personaler dazwischen ging und lachend sagte: „Also, den Eindruck machen sie bisher überhaupt nicht.“

Ich wusste, was er meinte. Denn dieses Vorurteil haben viele. Es begegnet mir immer wieder.

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Was das Big 5 Persönlichkeitsmodell mit meiner Arbeit zu tun hat

Du hast sicher auch schon von vielen Persönlichkeitstests gehört, gelesen oder sogar welche gratis im Internet gemacht. Da werden verschiedene Persönlichkeitstypen unter anderem in Farben oder Buchstabenkombinationen eingeteilt. Manchmal gibt es 4 Typen, an anderen Stellen 16 oder sonst eine überschaubare Anzahl.

Und dann gibt es die Big Five. Was ist daran anders? Hier geht es um die 5 grundlegenden Dimensionen der Persönlichkeit, die sich jeweils auf einer Skala von „sehr ausgeprägt“ bis „wenig ausgeprägt“ bewegen.

Die 5 Dimensionen sind:

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Auch als Scannerpersönlichkeit kannst du deine Berufung finden

Findest du dich hier (in vielen Punkten) wieder?

Du

  • bist vielseitig interessiert
  • lernst schnell
  • bist kreativ – egal ob gedanklich oder gestalterisch
  • bist neugierig und wissbegierig
  • bist offen für Neues
  • begreifst übergeordnete Zusammenhänge
  • kannst viele Dinge gut
  • bist ein guter Autodidakt
  • hast viele Ideen

Und du

  • kannst dich schwer festlegen
  • bist öfter unentschlossen
  • verzettelst dich manchmal zwischen den vielen Ideen
  • zweifelst (oft) an dir
  • kannst den Fokus nicht immer halten
  • bringst nicht alles zu Ende, was du anfängst
  • hast deine berufliche Erfüllung noch nicht gefunden

Dann bist du vermutlich eine Scannerpersönlichkeit. Diesen Begriff hat in den 1970er Jahren die amerikanische Autorin Barbara Sher geprägt. Mittlerweile gibt es einige andere Begrifflichkeiten, um diesen Typ Mensch zu beschreiben. Darunter sind unter anderem Generalist, Vielbegabte, Vielinteressierte oder Multitalent. Es ist keine wissenschaftlich fundierte Beschreibung eines Persönlichkeitstyps, und doch fühlen sich viele Menschen dieser Gruppe zugehörig.

Hast du dich bisher dafür verurteilt, dass du (vermeintlich) nichts zu Ende bringst?

Es ist typisch für Scanner, dass sie sich mit viel Hingabe, Interesse und Leidenschaft einem neuen Projekt widmen und es wieder beenden, wenn sie zu diesem Thema genug gelernt haben und wissen, wie es funktioniert. Häufig bevor Außenstehende das Projekt als beendet betrachten. Denn der Prozess des Erkundens ist den Vielinteressierten häufig wichtiger, als ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Für sie ist das Projekt also beendet – die Definition vom Ende unterscheidet sich lediglich von der der Nicht-Scanner.

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Warum es manchmal nicht ausreicht, wenn du deinen Job gut machst

Kannst du das, was du tust, richtig gut, weil es deinen Stärken entspricht, du durch deine Ausbildung und Berufserfahrung immer besser geworden bist und dir daher die Sache immer leichter von der Hand geht? Das ist wunderbar. Wenn du dich dabei gut fühlst. Denn eine Sache gut zu machen und sie zu mögen muss nicht unbedingt zusammengehören. Von Erfüllung mal ganz abgesehen.

In diversen Settings bei der beruflichen (Neu-)Orientierung wird oft nach den Stärken geschaut. Folgende Fragen kommen dabei auf: Was kannst du richtig gut? Was fällt dir leicht? Daraus werden Rückschlüsse gezogen. Finde ich auch richtig und wichtig. Allerdings meine ich, dass entscheidende Fragen oft auf der Strecke bleiben.

Fragen, die du dir auch stellen solltest

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